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Insights · Web · WordPress

WordPress sicher pflegen

Von Stefan EngelAktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

Eine WordPress-Website braucht regelmäßige Pflege, sonst wird sie langsam und angreifbar. Mit diesen neun Gewohnheiten bleibt sie sicher und funktioniert zuverlässig.

  1. Updates regelmäßig einspielen

    WordPress, Theme und Plugins bekommen regelmäßig Updates, oft mit Sicherheitskorrekturen.

    Prüfen Sie mindestens einmal pro Woche, ob Updates anstehen. Sicherheitsupdates sollten zeitnah eingespielt werden, größere Versionssprünge besser nach einem Backup und mit einem kurzen Test der wichtigsten Seiten.

  2. Vor jedem größeren Update sichern

    Ein aktuelles Backup ist die wichtigste Absicherung, falls nach einem Update etwas nicht mehr funktioniert.

    Sichern Sie Dateien und Datenbank. Bewahren Sie Backups nicht nur auf dem eigenen Server auf, sondern zusätzlich an einem zweiten Ort, etwa in einem Cloud-Speicher.

  3. Backups auch wiederherstellen können

    Ein Backup ist nur so gut wie die Wiederherstellung.

    Testen Sie gelegentlich, ob sich eine Sicherung zurückspielen lässt, am besten auf einer Testumgebung. Viele Hoster bieten dafür eine Kopie der Website, eine sogenannte Staging-Umgebung.

  4. Starke Zugänge und wenige Administratoren

    Jede Person bekommt einen eigenen Zugang, mit nur den Rechten, die sie braucht.

    Administratorrechte sind für wenige Personen gedacht. Verwenden Sie lange, eindeutige Passwörter und aktivieren Sie eine Zwei-Faktor-Anmeldung. Löschen Sie Zugänge von Personen, die nicht mehr mitarbeiten.

  5. Nur nötige Plugins

    Jedes Plugin ist zusätzlicher Code, der gepflegt werden muss und die Website verlangsamen kann.

    Deinstallieren Sie Plugins, die Sie nicht mehr nutzen, statt sie nur zu deaktivieren. Achten Sie bei neuen Plugins darauf, dass sie aktiv weiterentwickelt werden und gute Bewertungen haben.

  6. Formulare regelmäßig testen

    Ein Kontaktformular kann nach einem Update still und leise aufhören zu funktionieren.

    Schicken Sie nach Updates und in regelmäßigen Abständen eine Testanfrage und prüfen Sie, ob sie ankommt. Ein Formular, das keine Anfragen mehr zustellt, fällt sonst oft erst nach Wochen auf.

  7. Ladezeit im Blick behalten

    Websites werden mit der Zeit oft langsamer, durch neue Bilder, Plugins oder Einbindungen.

    Prüfen Sie die Ladezeit regelmäßig mit PageSpeed Insights, besonders auf dem Smartphone. Große Bilder und zu viele Skripte sind die häufigsten Ursachen.

  8. Datenschutz aktuell halten

    Neue Plugins, Formulare oder Einbindungen können verändern, welche Daten Ihre Website verarbeitet.

    Prüfen Sie bei jeder Änderung, ob Datenschutzerklärung und Cookie-Hinweis noch stimmen. Schriften, Karten und Videos sollten keine Daten ohne Einwilligung an Dritte übertragen.

  9. Änderungen notieren

    Halten Sie fest, wann was an der Website geändert wurde.

    Eine einfache Liste mit Datum, Änderung und Person hilft enorm, wenn später ein Fehler auftaucht. So lässt sich schnell nachvollziehen, welche Änderung ihn ausgelöst hat.