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Insights · Web · Google & KI-Suche

Bei Google und in KI-Chats gefunden werden

Von Stefan EngelAktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

Kunden suchen heute bei Google und fragen zunehmend KI-Chats wie ChatGPT oder Perplexity. Beide brauchen dasselbe: klare, gut strukturierte Inhalte. Diese neun Tipps helfen Ihnen dabei.

  1. Eine Seite pro Thema

    Jede Leistung und jedes wichtige Thema bekommt eine eigene Seite mit eigener Adresse.

    Eine Seite, die alles auf einmal abdeckt, beantwortet keine Suchanfrage richtig gut. Eigene Seiten lassen sich gezielt finden und von KI-Chats als Quelle nennen.

  2. Fragen beantworten, die Kunden wirklich stellen

    Schreiben Sie auf, was Kunden Sie am Telefon oder per E-Mail fragen, und beantworten Sie diese Fragen auf der Website.

    Was kostet das, wie lange dauert es, was brauche ich dafür, für wen lohnt es sich? Genau solche Fragen werden auch bei Google und in KI-Chats gestellt.

  3. Absätze, die für sich allein stehen

    KI-Systeme zitieren oft einzelne Absätze, nicht ganze Seiten.

    Formulieren Sie deshalb so, dass ein Absatz auch ohne den Rest verständlich ist: wer macht was, für wen und wo. Ein Satz wie „Wir bieten das auch an“ verliert ohne Zusammenhang seinen Sinn.

  4. Klare Überschriften

    Überschriften gliedern die Seite für Leser und für Maschinen.

    Jede Seite hat genau eine Hauptüberschrift, darunter folgen Zwischenüberschriften in sinnvoller Reihenfolge. Eine Überschrift sagt, was im folgenden Abschnitt steht. Werbesprüche als Überschrift helfen weder Lesern noch Suchmaschinen.

  5. Strukturierte Daten hinterlegen

    Strukturierte Daten beschreiben im Hintergrund, was auf einer Seite steht: Unternehmen, Adresse, Leistung, Fragen und Antworten.

    Suchmaschinen und KI-Systeme lesen diese Angaben direkt aus. Viele SEO-Plugins für WordPress bieten die Grundlagen, für einzelne Seitentypen lohnt eine gezielte Ergänzung. Wichtig ist, dass nur Angaben hinterlegt werden, die auch sichtbar auf der Seite stehen.

  6. Text im Seitencode, nicht nur im Bild

    Inhalte, die nur in Bildern, Videos oder nachgeladenen Elementen stehen, werden schlecht erfasst.

    Wichtige Aussagen gehören als echter Text auf die Seite. Aufklappbare Bereiche sind in Ordnung, solange der Text im Seitencode vorhanden ist.

  7. Schnell und auf dem Smartphone gut nutzbar

    Die meisten Suchanfragen kommen vom Smartphone. Google berücksichtigt Ladezeit und mobile Darstellung bei der Bewertung.

    Prüfen Sie Ihre Seiten regelmäßig mit PageSpeed Insights. Große Bilder, viele Skripte und eingebundene Fremddienste sind die häufigsten Bremsen.

  8. KI-Crawler nicht aussperren

    KI-Dienste lesen Websites mit eigenen Programmen, sogenannten Crawlern.

    Welche Crawler Ihre Website lesen dürfen, steht in der Datei robots.txt. Wer die Such-Crawler von ChatGPT, Claude oder Perplexity sperrt, taucht in deren Antworten nicht auf. Prüfen Sie die Einstellungen bewusst, statt pauschal alles zu blockieren.

  9. Einheitliche Angaben überall

    Name, Adresse, Telefonnummer und Leistungen sollten auf allen Seiten und Profilen gleich lauten.

    Widersprüchliche Angaben verunsichern Suchmaschinen und KI-Systeme. Prüfen Sie Website, Impressum, Branchenprofile und Social Media auf einheitliche Schreibweise.