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Insights · Werbetechnik · Fenster & Glas

Schaufenster und Glasflächen beschriften

Von Stefan EngelAktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

Schaufenster und Glastüren sind Werbefläche, Sichtschutz und Wegweiser zugleich. Mit diesen acht Tipps planen Sie eine Beschriftung, die von außen wirkt und innen nicht stört.

  1. Ziel der Fläche festlegen

    Klären Sie zuerst, was die Glasfläche leisten soll: werben, informieren, Sichtschutz bieten oder alles zusammen.

    Ein Schaufenster, das Waren zeigt, braucht wenig Beschriftung. Ein Büro im Erdgeschoss braucht eher Sichtschutz mit dezentem Logo. Das Ziel bestimmt Material, Größe und Platzierung.

  2. Innen oder außen kleben

    Folie kann von innen oder von außen auf das Glas geklebt werden.

    Innen geklebte Folie ist vor Wetter, Reinigung und Beschädigung geschützt und hält dadurch länger. Dafür wird sie seitenverkehrt angelegt und muss durch das Glas wirken. Bei beschichtetem Glas oder Isolierglas mit Sonnenschutz lohnt eine Rückfrage beim Werbetechniker.

  3. Lesbar aus der Laufrichtung

    Schaufenster werden meist im Vorbeigehen gesehen, oft schräg von der Seite.

    Setzen Sie die wichtigste Information auf Augenhöhe und in ausreichender Größe. Öffnungszeiten und Kontaktdaten gehören an die Eingangstür, dort, wo Besucher stehen bleiben.

  4. Sichtschutz mit Glasdekorfolie

    Glasdekorfolie sieht aus wie geätztes oder sandgestrahltes Glas und lässt Licht hindurch.

    Sie eignet sich für Besprechungsräume, Praxen und Büros. Als Streifen auf Sitz- und Stehhöhe schützt sie vor Blicken, ohne den Raum dunkel zu machen. Logo oder Muster können freigestellt werden.

  5. Lochfolie für vollflächige Motive

    Lochfolie ist von außen bedruckt und von innen durchsichtig.

    So lassen sich große Bildmotive auf Fenstern anbringen, ohne dass innen die Sicht verloren geht. Bei Dunkelheit und starker Innenbeleuchtung kehrt sich der Effekt allerdings um: Dann sieht man von außen nach innen.

  6. Glastüren erkennbar machen

    Große Glasflächen und Glastüren werden leicht übersehen.

    In Arbeitsstätten müssen durchsichtige Türen und Wände gut erkennbar markiert sein, damit niemand dagegen läuft. Eine Beschriftung oder ein Streifen auf Augenhöhe kann diese Markierung übernehmen und gleichzeitig gestalterisch wirken.

  7. Reinigung mitdenken

    Fenster werden regelmäßig geputzt, oft mit Abzieher und Reinigungsmittel.

    Außen geklebte Folien mit feinen Details lösen sich dabei schneller. Planen Sie bei außen liegender Beschriftung kompakte Formen und klären Sie, welche Reinigungsmittel geeignet sind.

  8. Zustimmung des Vermieters

    In gemieteten Räumen brauchen Beschriftungen auf Fenstern oft die Zustimmung des Eigentümers.

    Klären Sie das vor der Bestellung und halten Sie fest, wer die Folie beim Auszug entfernt. Hochwertige Folien lassen sich meist ohne Rückstände ablösen.