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Insights · Print · Aufkleber & Etiketten

Aufkleber drucken lassen

Von Stefan EngelAktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

Ob ein Aufkleber hält, wie lange er gut aussieht und wie er sich entfernen lässt, entscheidet sich bei Material, Kleber und Daten. Diese acht Tipps helfen bei der Auswahl.

  1. Einsatzort zuerst klären

    Ein Aufkleber für innen braucht andere Eigenschaften als einer für draußen.

    Für Außen, Fahrzeuge oder Dinge, die nass werden, nehmen Sie Folie mit UV-Schutz und wasserfestem Kleber. Für Verpackungen, Briefe oder trockene Innenräume reicht oft Papier, das deutlich günstiger ist.

  2. Folie oder Papier

    Papieraufkleber lassen sich beschreiben und wirken natürlich. Folienaufkleber sind reißfest, wasserfest und halten länger.

    Für Produktetiketten, die gekühlt oder feucht gelagert werden, etwa bei Getränken oder Kosmetik, ist Folie fast immer die bessere Wahl. Für Versandetiketten oder Siegel auf Kartons reicht Papier.

  3. Den richtigen Kleber wählen

    Kleber gibt es permanent, ablösbar und stark haftend.

    Permanente Kleber halten dauerhaft und lassen sich kaum rückstandsfrei entfernen. Ablösbare Kleber eignen sich für Preisschilder oder zeitlich begrenzte Aktionen. Für raue oder gebogene Oberflächen wie Kunststoffgehäuse oder Flaschen gibt es besonders stark haftende Varianten.

  4. Weiß, transparent oder metallisch

    Das Material bestimmt, wie Farben wirken.

    Auf weißer Folie leuchten Farben am stärksten. Auf transparenter Folie scheint der Untergrund durch, helle Farben brauchen dann eine weiße Unterlegung, die eigens in den Daten angelegt wird. Metallische Folien geben einen glänzenden Effekt, besonders bei Logos und Siegeln.

  5. Form und Konturschnitt

    Aufkleber müssen nicht rechteckig sein.

    Beim Konturschnitt wird jeder Aufkleber entlang seiner Form ausgeschnitten. Dafür braucht die Druckerei eine eigene Schneidelinie in der Datei, meist als Vektorpfad in einer Sonderfarbe. Sehr feine Spitzen und enge Kurven lösen sich leichter ab, eine leicht gerundete Kontur hält besser.

  6. Rolle oder Bogen

    Für Etiketten, die von Hand oder mit einem Spender aufgebracht werden, sind Rollen praktisch. Für Werbeaufkleber zum Verteilen eignen sich Einzelaufkleber oder Bögen.

    Bei Rollenetiketten fragt die Druckerei nach Kerndurchmesser und Wickelrichtung, damit die Etiketten in den Spender oder die Etikettiermaschine passen. Klären Sie das vorher mit dem, der die Etiketten aufbringt.

  7. Druckdaten mit Beschnitt und Abstand

    Wie bei jeder Drucksache braucht auch ein Aufkleber Beschnitt und Sicherheitsabstand.

    Hintergründe laufen über die Schneidelinie hinaus, wichtige Inhalte bleiben mit Abstand innen. Die genauen Maße stehen im Datenblatt der Druckerei, bei Konturschnitt oft etwas großzügiger als bei rechteckigen Formaten.

  8. Vor dem Großauftrag testen

    Ob ein Aufkleber auf Ihrem Untergrund hält, zeigt am zuverlässigsten ein Test.

    Bestellen Sie bei größeren Auflagen oder neuen Untergründen zuerst eine kleine Menge. Prüfen Sie Haftung, Farbe und Lesbarkeit unter echten Bedingungen, etwa im Kühlschrank, im Regen oder auf der Verpackung.