Die Titelseite entscheidet
Die Vorderseite muss in wenigen Sekunden sagen, worum es geht und für wen.
Eine klare Überschrift, ein starkes Bild und Ihr Logo reichen. Kontaktdaten, Leistungslisten und Details gehören nach innen oder auf die Rückseite.
Insights · Print · Flyer & Broschüren
Von Stefan EngelAktualisiert am
Das Wichtigste in Kürze
Ein Flyer wird meist nur wenige Sekunden angesehen, bevor er gelesen oder weggelegt wird. Mit diesen acht Tipps bauen Sie Flyer und Broschüren so auf, dass sie in dieser Zeit überzeugen.
Die Vorderseite muss in wenigen Sekunden sagen, worum es geht und für wen.
Eine klare Überschrift, ein starkes Bild und Ihr Logo reichen. Kontaktdaten, Leistungslisten und Details gehören nach innen oder auf die Rückseite.
Wer einen gefalzten Flyer öffnet, sieht die Seiten in einer bestimmten Reihenfolge, nicht in der, in der sie in der Datei liegen.
Falten Sie einen Probeausdruck und gehen Sie den Weg eines Lesers nach: Was sieht man zuerst, was beim Aufklappen, was zuletzt? Danach richtet sich, welcher Inhalt auf welche Seite kommt.
Die häufigsten Falzarten sind Wickelfalz, Zickzackfalz und Altarfalz.
Beim Wickelfalz werden die Seiten nacheinander nach innen gefaltet. Die innen liegende Seite muss dafür einige Millimeter schmaler angelegt werden, sonst staucht sie. Beim Zickzackfalz sind alle Seiten gleich breit. Die Druckerei stellt für jede Falzart eine Vorlage mit den genauen Maßen bereit.
Lange Textblöcke werden in Flyern kaum gelesen.
Arbeiten Sie mit kurzen Absätzen, Zwischenüberschriften und Aufzählungen. Eine Seite, ein Thema. Was ausführlich erklärt werden muss, kann auf die Website verweisen.
Ein gleichmäßiges Raster lässt auch Seiten mit viel Inhalt ruhig wirken.
Legen Sie Spalten, Abstände und Ränder einmal fest und halten Sie sich auf allen Seiten daran. Bei Broschüren braucht der Bund, also die Seite zur Bindung hin, etwas mehr Abstand.
Geheftete Broschüren haben immer eine durch vier teilbare Seitenzahl.
Das liegt daran, dass jeder gefaltete Bogen vier Seiten ergibt. Planen Sie den Umfang deshalb in Schritten von 8, 12, 16 oder 20 Seiten. Ab einer bestimmten Dicke ist eine Klebebindung die bessere Wahl.
Was soll der Leser nach dem Lesen tun? Anrufen, die Website besuchen, vorbeikommen?
Sagen Sie es deutlich und an einer festen Stelle, meist auf der Rückseite oder der letzten Seite. Ein QR-Code auf eine passende Unterseite macht den Schritt besonders leicht.
Ein Flyer zum Mitnehmen auf der Messe braucht ein anderes Papier als eine Imagebroschüre.
Für Flyer sind 135 bis 170 g/m² üblich, für Broschürenumschläge deutlich mehr. Ein seidenmattes Papier ist ein guter Kompromiss aus Lesbarkeit und Bildwirkung.