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Insights · Werbetechnik · Fahrzeug

Fahrzeugbeschriftung gestalten

Von Stefan EngelAktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze

Ein beschriftetes Fahrzeug wird meist im Vorbeifahren gesehen, oft nur wenige Sekunden lang. Mit diesen acht Tipps gestalten Sie eine Beschriftung, die in dieser Zeit verstanden wird.

  1. Eine Botschaft pro Seite

    Auf jede Fahrzeugseite gehören Name oder Logo und eine kurze Aussage, was Sie tun.

    Mehr nimmt im Vorbeifahren niemand auf. Lange Leistungslisten wirken schnell unruhig und werden nicht gelesen. Wählen Sie die eine Information, an die sich jemand erinnern soll.

  2. Das Heck nicht vergessen

    Das Heck wird am längsten angesehen, an der Ampel und im Stau.

    Hier ist Platz für die Kontaktdaten: Website oder Telefonnummer, gut lesbar und groß genug. Ein Hinweis wie ein kurzer Satz zur Leistung hilft, die Nummer einzuordnen.

  3. Große, klare Schrift

    Schrift auf Fahrzeugen muss auf mehrere Meter Abstand und in Bewegung lesbar sein.

    Verwenden Sie eine kräftige Schrift ohne feine Details und vermeiden Sie Schreibschriften und sehr schmale Schnitte. Buchstaben brauchen genug Abstand zueinander, damit sie aus der Entfernung nicht verschwimmen.

  4. Kontrast zur Fahrzeugfarbe

    Die Beschriftung muss sich deutlich vom Lack abheben.

    Auf weißen Fahrzeugen wirken dunkle oder kräftige Farben gut. Auf dunklem Lack brauchen Sie helle Schrift. Prüfen Sie auch, wie Ihre Markenfarben auf der Lackfarbe wirken, und legen Sie gegebenenfalls eine helle Logovariante fest.

  5. Fahrzeugform berücksichtigen

    Türen, Griffe, Sicken, Tankdeckel und Fensterkanten zerschneiden Schriftzüge.

    Planen Sie die Gestaltung auf einer maßstabsgetreuen Ansicht genau dieses Fahrzeugmodells. Wichtige Wörter dürfen nicht über eine Türfuge oder einen Griff laufen. Schiebetüren und Hecktüren werden beim Öffnen sichtbar getrennt.

  6. Rückfahrkamera und Scheiben freihalten

    Sensoren, Kameras, Scheinwerfer und Kennzeichen dürfen nicht überklebt werden.

    Für Heckscheiben gibt es Lochfolie, durch die man von innen hindurchsehen kann. Für die Frontscheibe und die vorderen Seitenscheiben gelten enge gesetzliche Grenzen. Klären Sie das vor der Gestaltung.

  7. Kontaktdaten zukunftssicher wählen

    Eine Beschriftung bleibt oft viele Jahre auf dem Fahrzeug.

    Nutzen Sie eine Website oder eine Telefonnummer, die sich voraussichtlich nicht ändert. Wechselnde Angebote, Preise oder Aktionen veralten schnell und lassen sich nur mit neuer Folie ändern.

  8. Bei mehreren Fahrzeugen ein System festlegen

    Mehrere Fahrzeuge wirken als Flotte erst dann, wenn sie gleich aufgebaut sind.

    Legen Sie Position, Größe und Farben von Logo und Text fest und übertragen Sie das System auf jedes Modell. So erkennt man Ihr Unternehmen auch dann, wenn ein Pkw neben einem Transporter steht.